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"Ja was muss man da noch sagen: Einfach nur ein klasse Stück mit super Schauspielern. Das beste was ich hier in Nindorf gesehen habe". Eine Aussage von einem "Plattspeelers" Theaterfan, eine Aussage, die so in dieser Form immer wieder zu hören war. Der Dreiakter von Uschi Schilling war kurzweilig und eine Pointe jagte die nächste. Ob es die Schwulenszene anging oder die türkische Kultur betraf, es wurden aus sämtlichen Schubladen die Klischees herausgekramt. Herrlich!!! Ein Wunder, dass nicht der deutsche Botschafter beim türkischen Präsidenten einberufen wurde. Aber auch das Bühnenbild, mit der automatischen Tür, fand immer wieder lobende Worte. So war es auch nicht verwunderlich, dass sich das Theaterstück schnell herumsprach. Alle 8 Vorstellungen waren ausverkauft. Die Nachfrage an Eintrittskarten war enorm. Man hätte die ein oder andere Vorstellung anknüpfen können. Mit Matthias Wendland stand sogar ein Debütant auf den Bühnenbrettern. Brilliant, wie er den Türken "Ötzi" verkörperte.

Das Stück:
Ester Lanz erfährt, dass sie von einem Unbekannten ein Wellness- Hotel erbt. Doch so einfach bekommt sie es nicht geschenkt. Das Testament des Verstorbenen enthält nämlich eine Klausel. Bevor sie das Hotel ihr Eigen nennen darf, muss sie beweisen, dass sie in der Lage ist, dieses zu führen. Jedoch meldet sich das gesamte Personal einen Tag vor der Eröffnung aus fadenscheinigen Gründen krank. Sie ahnt, dass das kein Zufall sein kann. Ihr Improvisationstalent ist gefragt und so wird aus ihrer Nichte, die Lackiererin ist, eine Kosmetikerin, der schwule "Sweety" übernimmt den Wellnessbereich und der türkische Dönerkoch mutiert zum Sternekoch. Weitere Sabotageakte erhärten ihren Verdacht, dass unter den illustren Gästen ein Feind lauert, den man nicht unterschätzen sollte...


Personen:
Ester Lanz - Antje Otte
Maria Störmer - Thekla Trede-Vierth
Wilfried Stüben, "Sweety" - Christian Delfs
Agathe Dorsch - Wiebke Belz
Arno Menck - Dietmar Karwat
Anna Schön - Maike Netzel
Gabi Schön - Nadja Mollenhauer
"Ötzi" - Matthias Wendland
Armin Lindemann - Hans-Jürgen Wieben

Regie: Harald Belz und Klaus Wieck
Souffleusen: Wiebke Rehder, Gaby Lindemann und Klaus Wieck
Maske/Skript: Charlotte Zuther
Kameratechnik: Dietmar Karwat
Beleuchtung/Ton: Patrick Wolff
Bühne: Helmut Bünz, Volker Belz und Hartmut Salzsieder



Gleich geht´s los. Schnell noch ein Blick in´s Textbuch

Charlotte Zuther war für die "Maske" zuständig

Ein Schnaps kurz vor dem Auftritt

Erst entspannt und dann hellwach. Patrick Wolff war für den Ton und die Beleuchtung verantwortlich

Regisseur Klaus Wieck begrüßte die Gäste

Sweety demonstrierte seine Fitness





Sweety hat "Aua" am Popöchen.









Pause...





Maria hat alle Hände voll zutun, den aufgebrachten Ötzi zu beruhigen

Agathe Dorsch bekommt gerade eine allergische Reaktion