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Brunnen 2 beim Wasserhaus bringt lediglich noch eine Leistung von 30 Prozent und kommt hauptsächlich nur nachts zum Einsatz. Deshalb wurde auf der letzten Jahreshauptversammlung des Wasserversorgungsvereins beschlossen, dass ein zusätzlicher Brunnen gebaut werden soll.
Am 11. Oktober rückte nun die Brunnenbaufirma von Aspern an, um das Vorhaben in die Realität umzusetzen. Die erste Bohrung fand rechts neben dem Pumpenhaus statt. Leider ohne Erfolg. Bei einer Tiefe von 84 Metern wurde die Bohrung abgebrochen, nichts als Mergel und schluffiger Ton.
Nach der Brunnenweisheit, Wasser findet man auf dem Berg, entschlossen sich die Verantwortlichen, auf der höchsten Erhebung hinter dem Brunnenhaus die zweite Bohrung einen Tag später vorzunehmen. Negativ, nach 78 Metern kein Wasser in Sicht. Die Fahrt nach unten endete in einer Mergelschicht. Was nun? Guter Rat ist teuer. Schließlich kosten die Bohrungen eine Menge Geld. Die dritte Bohrung brachte dann die Erleichterung. Ungefähr auf gleicher Höhe wie die zweite Bohrung, nur ca 40 Meter weiter rechts auf der Koppel von Familie Mißfeldt, wurde die Firma von Aspern in einer Tiefe zwischen 51 und 61 Metern Metern fündig. Allerdings vermutet man, dass es die selbe Wasserader ist wie von Brunnen 1. Eine Wasserprobe wurde zur LUFA nach Kiel geschickt. Sollten die Werte in Ordnung sein, so rechnet der Vorsitzende des Wasserversorgungsvereins Han-Jochen Mißfeldt, dass die neue Pumpe Mitte November frisches Wasser nach oben befördern wird.







 








 

Die 1. Bohrung fand neben dem Pumpenhaus statt.





Die 2. Bohrung brachte auch kein Erfolg

Nur Mergel



Die zweite Bohrung fand auf der höchsten Erhebung der Koppel hinter dem Pumpenhaus statt

Bei der dritten Bohrung hat es geklappt. Ca 40 Meter weiter rechts von der zweiten Bohrung