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02.02.2018 -
"Unsere Wehr hat zurzeit 41 aktive, davon 1 Kamerad mit einer Zweit-Mitgliedschaft, 9 Ehren- und 97 fördernde Mitglieder", begann Wehrführer Sönke Gerdt seinen Jahresbericht auf der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Nindorf. Der Altersdurchschnitt liegt bei 45,7 Jahren und die Frauenquote bei 2,5%.
Die Nindorfer Wehr hat zurzeit 27 Kameraden mit einem Maschinen-Lehrgang, 37 Kameraden mit einem Funk-Lehrgang, 33 mit einer Digitalfunk-Schulung, 11 Kameraden mit einem Motorsägen-Lehrgang und 12 taugliche Atemschutzgeräteträger.
Es wurden zehn Handlampen gekauft und Ende 2017 wurden die Funkgeräte in die Fahrzeuge gebaut.
Einsätze gab es einige: Am 24. April brannte ein Trecker in Mörel, am 02 Juli brannte es im Dänischen Bettenlager in Hohenwestedt. Im September und Oktober wüteten Stürme, diverse Äste und 2 Bäume mussten von den Fahrbahnen entfernt werden und am 22. Dezember brannte das Haus in der Dorfstraße 27. Bei allen Einsätzen kamen glücklicher Weise keine Personen zu Schaden.
An Wettkämpfen nahm die Wehr beim Amtsmarsch in Osterstedt teil sowie beim Quizturnier der Landjugend. Hier landete das Feuerwehrteam auf den 13. Platz. Beim Bezirksfeuerwehrtag in Hohenwestedt belegte die Nindorfer Wehr bei der Schnelligkeitsübung den 2. Platz und bei der Zusatzübung den 4. Platz.
Den Kassenbericht las Jochen Lindemann vor. Durch die Bewirtschaftung des Hallo-Partner Zeltes konnte sich der Kassenbestand vergrößern. An der Kassenführung gab nichts zu bemängeln, bestätigte Kassenprüfer Nils Lohse. Kassenwart und Vorstand wurden einstimmig Entlastung erteilt.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Joachim Müller und Claus-Hermann Stemke mit dem Brandschutzehrenzeichen in Gold am Bande ausgezeichnet. Joachim Müller hat alle technischen Lehrgänge besucht. Er war 7 Jahre als Gerätewart, 9 Jahre als Gruppenführer, 4 Jahre als stellvertretender


Das Brandschutzehrenzeichen in Gold am Bande


Zum Löschmeister wurde Sören Ohrt befördert

Adrian Ohrt wurde als neues Mitglied in die Nindorfer Wehr aufgenommen



 
40 Jahre in der Nindorfer Wehr sind Claus-Hermann Stemke und Joachim Müller. Sie bekamen das Brandschutzehrenzeichen in Gold am Bande angesteckt.

Zu Hauptfeuerwehrmännern wurden und Christopher Dreier und Jannis Riecken befördert

Zum stellvertretenden Wehrführer wählte die Versammlung Malte Lucht. Wehrführer Sönke Gerdt gratuliert ihm. Malte Lucht muss sich allerdings noch bis zur nächsten Gemeinderatssitzung gedulden, bevor er als Stellvertreter aktiv werden kann.

Raimer Gerdt wechselt vom aktiven Dienst in die Ehrenabteilung



Wehrführer und 12 Jahre als Wehrführer tätig. Claus-Hermann Stemke hat den Truppführer-Lehrgang und den Maschinisten-Lehrgang absolviert und war 14 Jahre als Sicherheitsbeauftragter in der Wehr tätig.
Zu Hauptfeuerwehrmännern wurden an diesem Abend Christopher Dreier und Jannis Riecken befördert. Sie haben den Truppführer-Lehrgang und mindestens einen technischen Lehrgang absolviert.
Weiterhin wurde Sören Ohrt an diesem Abend zum Löschmeister befördert. Auch er absolvierte alle erforderlichen Lehrgänge.
Außerdem konnte Wehrführer Sönke Gerdt zwei neue Mitglieder verkünden. Jakob Rohwer aus Rade und Finn Trinker aus Tappendorf bauen in Nindorf ihre Häuser und wechseln nun von den jeweiligen Wehren in die Nindorfer Wehr.
Bei den Wahlen wurde Malte Lucht zum stellvertretenden Wehrführer gewählt. Er löst Joachim Müller ab. Die Vereidigung zum stellvertretenden Wehrführer findet auf der nächste Gemeinderatssitzung statt.
Neue Funkbeauftragte ist Frauke Paasch. Sie löst Claus Rohweder ab. Als Kassenprüfer wird im nächsten Jahr Mathis Warnke aktiv. Den Festausschuss bilden Tobias Paasch, Kai Riecken, Bernd Rohwer, Jens Rohwer und Arno Schulz..
Laut dem Brandschutzgesetz dürfen Feuerwehrmänner mit Vollendung des 67. Lebensjahres nicht mehr am aktiven Dienst teilnehmen. Dies trifft für Raimer Gerdt zu, er wechselt somit in die Ehrenabteilung.
Für seine geleisteten Dienste dankten ihm der Wehrführer sowie der Amtswehrführer Klaus-Hinrich Paulsen.
Zum Thema Unfallverhütung berichtete der Sicherheitsbeauftragte Dirk Ohrt von einem tödlichen Unfall eines Atemschutzträgers bei einem Einsatz. Viele kleine Fehler führten zur Katastrophe. Um diese Fehler gar nicht erst zu begehen, müssen einige Vorgehensweisen mehr geübt und organisiert werden, mahnte der Sicherheitsbeauftragt
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