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Alles ist vorbereitet, die Gäste können kommen.

Ein Gläschen "Morgenröte" zum Empfang

Vor und nach dem Festakt spielte der Kyffhäuser-Jugendmusikzug.

So langsam füllt sich das Dörpshuus

Und auch ins Feuerwehrhaus kamen immer mehr Nindorfer und Nindorferinnen zum Public Viewing. Hier wurde die Siegerehrung übertragen.

Es fehlte nur noch der Ministerpräsident


Nindorf belegt den ersten Platz beim Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft", an dem 21 Gemeinden aus 10 Kreisen Schleswig-Holsteins teilnahmen. Am 07. September 2018 fand die Siegerehrung im und um das Dörpshuus statt. Mit 25 minütiger Verspätung begann der Festakt der Preisverleihung. Aus Platzmangel im Dörpshuus wurde eine Direktübertragung ins Feuerwehrgerätehaus installiert. Das Equipment hierfür stellte der "Offene Kanal Kiel" kostenlos zur Verfügung. Ein buntes Rahmenprogramm mit dem Landesjugendmusikzug der Kyffhäuser, der Plattspeelers, einer Kinderhüpfburg, mit Getränkeständen und einem Imbisswagen sorgten rundum für das Wohl aller Interessierten.
Mit Eintreffen des Minsterpräsidenten Daniel Günther begann der offizielle Teil der Siegerehrung. Der Bürgermeister Jens Rohwer begrüßte alle Gäste und gab einen kleinen Abriss über Inhalte des Wettbewerbes und bedankte sich für die aktive Zusammenarbeit bei allen Nindorfern und Nindorferinnen.
Der Ministerpräsident Daniel Günther ergriff als nächster das Wort und gratulierte der Gemeinde Nindorf zur Auszeichnung. Besonders bemerkenswert hob er die vitale Dorfgemeinschaft hervor, in der es viele Menschen gibt, die Lust haben sich für die Gemeinde einzusetzen. So eine Gemeinde hat Zukunftschancen sich zukunftsträchtig zu entwickeln. Richtig gemacht hat aus seiner Sicht die Gemeinde sich frühzeitig zu entscheiden gute Bedingungen für

 

Alle warteten...

... und auch das Kamerateam von RTL wartete

und dann kam er endlich. Schnell noch ein Selfi mit Torge und dann...

...gings rein ins Dörpshuus

Über 140 Gäste nahmen am Festakt teil


Unternehmen zu schaffen. Besonders attraktiv zeigte sich der frühe Glasfaserausbau, um Gewerbebetriebe und jungen Menschen eine Heimat in Nindorf zu geben.
Beifall erntete der Ministerpräsident für seine Aussage, dass die Politik vielfältige wirtschaftliche Standorte unterstützen muss, damit diese Orte wachsen können. Daniel Günther würdigte das große Engagement und den zeitlichen Aufwand der Jury und bedankte sich stellvertretend bei der Juryvorsitzenden Helga Klindt. Gratulationen gingen auch an die zweit- und drittplatzierten Dörfer Treia und Brokstedt sowie an die Gemeinde Klixbüll für den Sonderpreis.
Juryvorsitzende Helga Klindt von der Akademie für die ländlichen Räume hielt die Laudatio. Aus Sicht der Jury war es ein sehr enger Vergleich zwischen den ersten drei Gewinnern Nindorf, Treia und Brokstedt. An vier Besichtigungstagen hat die Jury ca. 800 Kilometer zurückgelegt, um die elf Gemeinden zu begutachten. Zu den teilnehmenden Gemeinden zählten außerdem: Bäk (Kreis Herzogtum Lauenburg), Bargfeld-Stegen (Kreis Stormarn), Borgstedt (Kreis Rendsburg-Eckernförde), Kirchbarkau (Kreis Plön), Schmalfeld (Kreis Segeberg), Sehestedt (Kreis Rendsburg-Eckernförde) und Westerhorn (Kreis Pinneberg).
Die teilnehmenden Gemeinden waren sehr kreativ und boten Rundgänge mit dem Fahrrad, zu Fuß, Schlauchboot oder Bus an. Der Landjugendverband Schleswig-Holstein begleitete die Besichtigungstage multimedial. Auf Youtube kann die Dokumentation angeschaut werden.
Frau Klindt dokumentierte den Nindorfern hohes ehrenamtliches Engagement. Das Motto: "Altwerden ohne Qualitätsverlust" und die Ideen der Nindorfer Gemeinde für die Umsetzung, hob sie hervor. Die Jury beeindruckte die gute Zusammenarbeit der Gemeinde und der Wirtschaft. Das Arbeitsplatzangebot ist hoch. Abschließend wünschte sie der Gemeinde Nindorf für den Bundeswettbewerb: "Nindorf soll Gold holen".
Der Ministerpräsident und Helga Klindt übergaben die Auszeichnungen an die jeweiligen Bürgermeister der ersten drei Gemeinden.
Björn Ipsen, Hauptgeschäftsführer von der IHK Schleswig-Holstein und der Geschäftsführer Udo Hansen von der Handwerkskammer Flensburg übergaben den Sonderpreis dem Bürgermeister Werner Schweizer der Gemeinde Klixbüll. Björn Ipsen hob bei der Preisübergabe das vorbildliche Handeln der Gemeinde in Bezug auf ihre wirtschaftliche Entwicklung hervor. Bemerkenswert fand er auch das Motto der Gemeinde: "Mehr wir - weniger ich". Von sich selber sprechen sie vom grünen Dorf mit Herz und Energie. Wohl auch durch die enge Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer, haben sie eine viertel Millionen Gewerbesteuereinnahmen.
Der Hohenwestedter Bürgermeister Jan Butenschön überbrachte Glückwünsche. Als Abgeordneter der umliegenden Gemeinden machte er deutlich, dass regionales Denken und Zusammenwirken für eine gemeinsame Weiterentwicklung erforderlich ist. Als gemeinschaftliches Geschenk übergab er der Gemeinde Nindorf eine "Klönbank".


Foto: Boto Wittgrefe
Text: Hilde Wittgrefe

 
Bürgermeister Jens Rohwer

Ministerpräsident Daniel Günther

Juryvorsitzende Helga Klindt von der Akademie für die ländlichen Räume

Jens Rohwer nimmt den Preis entgegen

Björn Ipsen, Hauptgeschäftsführer von der IHK Schleswig-Holstein

Den Sonderpreis erhielt die Gemeinde Klixbüll. Von links: Ministerpräsident Daniel Günther, Bürgermeister Werner Schweizer, Geschäftsführer Udo Hansen von der Handwerkskammer Flensburg und Hauptgeschäftsführer Björn Ipsen von der IHK Schleswig-Holstein

Auch der NDR war mit einem Filmteam angereist

Hohenwestedts Bürgermeister Jan Butenschön

Beim NDR und bei RTL wurde von der Siegerehrung berichtet

Helga Klindt, Bürgermeister Clemens Preine aus Brokstedt, Bürgermeister Jens Rohwer aus Nindorf, Bürgermeister Raoul Pählich aus Treia und der Ministerpräsident

Alle 11 Gemeinden bekamen eine Plakette

Die Plattspeelers

Als Gastgeschenk brachten Nindorfs Nachbargemeinden eine Bank mit.

Nach dem Festakt konnten sich alle Gäste kostenlos am Imbisswagen stärken

Nach dem Festakt mischte sich der Ministerpräsident unter die Bevölkerung



Und auch ein Misterpräsident bekommt mal Hunger