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Es war keine schöne Jagd. Es regnete den ganzen Tag und somit wurde wetterbedingt die Jagd auf 4 Treiben beschränkt. Verblasen wurde sie auf dem Grundstück von Familie Gerdt. Hier konnte sich die Jagdgesellschaft dann auch mit heißen Knackwürsten, Lebkuchen und Fliederbeersaft stärken. Das Jagdergebnis waren 3 erlegte Hasen und zum Jagdkönig wurde Marco Romanow ernannt.
Am Abend fand dann das traditionelle Schüsseltreiben im Dörpshuus statt. Nach dem gemeinsamen Essen wurde das Jagdgericht einberufen. Jäger die während der Jagd gegen das Brauchtum verstoßen hatten, wurden angeklagt und noch am Abend mit kleineren Geldbeträgen bestraft. Aber auch vorbildliches Verhalten wurde erwähnt und mit einem leckeren Getränk belohnt. Im Anschluss an das Jagdgericht wurden 3 Jungjägerinnen feierlich zu Jägerinnen geschlagen. Bevor es allerdings soweit war, gab Jagdleiter Hans-Jochen Mißfeldt den Dreien noch den folgenden Waidmannsspruch mit auf den Weg:
Ein Jäger, der kein Brauchtum pflegt, das Wild nicht füttert und nicht hegt, der nur zum Schießen ist im Wald, nicht richtig anspricht eh es knallt, gewissenlos lässt Nachsuchen sein, gibt besser ab den Jagdschein. Wer sinnvoll Flinte und Büchse benutzt, das edle Stück vorm Raubwild schützt, dem Wilderer das Handwerk legt, und stets nach bestem Vorbild hegt, das Wild vorm hungern bewahrt, der lebt nach rechter Waidmannsart.

Anschließend erhielten Anja Krumm aus Nindorf, Elga Nissen aus Fockbek und Marina Clausen aus Remmels drei angedeutete Schläge mit einer Geweihstange auf die Schulter. Verbunden mit den Schlägen gab es jeweils einen weiteren Spruch von Jagdleiter Mißfeldt: Der erste Schlag soll dich zur Jägerin weihen.
Der zweite Schlag soll dir die Kraft verleihen, zu üben stets das Rechte.
Der dritte Schlag soll Dich verpflichten, nie auf die Jägerehre zu verzichten.
Abschließend sagte der Jagdleiter: " Ich hoffe das ihr alle die Möglichkeit habt in einem Revier zu jagen, eine gute Gemeinschaft vorfindet und auch den einen oder anderen jagdlichen Erfolg haben werdet. Ich wünsche mir, dass ihr in eurem Jägerleben Standfestigkeit und Rückgrat zeigt. Steht zu dem was ihr tut."


Jagdleiter Hans-Jochen Mißfeldt

Marco Romanow wurde zum Jagdkönig erklärt



































 






















 

Verblasen wurde die Strecke auf dem Grundstück von Familie Gerdt



Das Jagdgericht tagt



In einem feierlichen Rahmen wurden drei Jungjägerinnen zu Jägerinnen geschlagen

Anja Krumm wurde zur Jägerin geschlagen


Ebenso Elga Nissen

und Marina Clausen




V.l.: Jägerin Anja Krumm, Jägerin Elga Nissen, Jagdleiter Hans-Jochen Mißfeldt, Jägerin Marina Clausen und Mundschenk Malte Lucht