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Leider wurde ich falsch informiert und meine Recherchen waren auch nicht die besten. Nicht Wespenbussarde haben ihre Horste im Luhnstedter Gehege, sondern 2 Rotmilanpaare brüten schon seit einigen Jahren dort. Aber Gott sei Dank haben wir ja aufmerksame und fachkundige Leser in Nindorf. Fährt man aus Nindorf heraus Richtung Luhnstedt, dann kann man sie links über Nindorfs Klärteiche beobachten. Die Koppeln um die Klärteiche herum ist das Jagdgebiet der Rotmilane.
Im Gegensatz zum nahe verwandten, geringfügig kleineren Schwarzmilan ist die Verbreitung des Rotmilans im Wesentlichen auf Europa beschränkt. Er brütet vor allem in offenen, mit kleinen Wäldern oder Gehölzen durchsetzten Landschaften. Er ist bedeutend weniger wassergebunden als der Schwarzmilan. Die meisten Rotmilane des zentralen Mitteleuropas, sowie die in Nord- und Osteuropa brütenden sind Zugvögel, während ein unterschiedlich hoher Prozentsatz der Brutvögel aus dem westlichen und südwestlichen Mitteleuropa jahrüber im Brutgebiet verbleibt (Standvögel). Über 50 Prozent des Gesamtbestandes dieser Art, die sich vor allem von kleineren Säugetieren und Vögeln ernährt, brütet in Deutschland.



Balzverhalten der Rotmilane



Zeitweise gesellte sich sogar ein dritter Rotmilan dazu.





Den Krähen sind die Rotmilane ein Dorn im Auge. Sie lassen die Greifvögel nicht in Ruhe und attakieren sie immer wieder.

Manchmal geht es aber auch andersherum

Auch in der Luft kommt es zu Revierkämpfen.

Immer wieder wird der Rotmilan von der Krähe attackiert.

Attacke!!!!






Auf der Suche nach Nahrung

Fündig geworden...

Hier holt er sich Baumaterial für sein Haus.

Fotos: Boto Wittgrefe