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„Oh Mensch – so früh müssen wir am Sonntag aufstehen…“ Das waren die Worte von fast allen Mitreisenden, die mit uns eine kleine Erlebnisreise mit dem Heißluftballon machen wollten. Ja, das war wirklich früh – an einem Sonntag um 5:30 Uhr schon bereit sein, mit festen Schuhen und Klamotten angezogen, die auch ein bisschen schmutzig werden dürfen. Und die kleinen Kinder mussten doch auch irgendwo untergebracht werden. Es war wirklich eine kleine Herausforderung für uns alle.  Aber es hat sich sowas von gelohnt!!!! Wir werden es nie vergessen!
Wir haben drei Ausweichtermine mit der Firma A.O. Ballonreisen abgemacht. Man wusste es ja nicht, ob gleich der erste Termin am 02.Juni 2019 uns mit gutem Wetter begrüßt. Aber zum Glück klappte es und alles spielte mit: Das Wetter war ideal für die Fahrt, leichter Wind, klare Luft, nicht zu warm, nicht zu kalt, Koppel in der Nähe vom Haus. Wir haben uns alle um 5:30 Uhr bei uns zu Hause in Nindorf getroffen. Andreas und Ulli von der Firma „A.O. Ballonreisen“ waren pünktlich bei uns und nach einem Kaffee fuhren wir alle zusammen zur Startposition zur Koppel. Jetzt hieß es, alle mit anpacken und den Ballon für die Fahrt bereit machen. Das war wirklich interessant und neu für uns – wann macht man schon mal so einen großen Heißluftballon fahrbereit.  Nach ca. einer halben Stunde waren wir fertig. Noch ein paar Sicherheitseinweisungen von Andreas und Ulli und schon konnte es losgehen. Andreas steuerte den Heißluftballon und Ulli fuhr mit dem Auto hinterher.
Schnell in den Korb hineingesprungen und eine Minute später schwebten wir in der Luft. Komischerweise hatten wir alle in diesem Moment gar keine Angst. Wir stiegen höher und höher und konnten unser Nindorf sehr gut von oben sehen. Die Sicht war einfach wunderschön. Wir haben viele Dörfer, kleine Häuser, kleine Straßen, die Nordsee, die Windkraftanlagen, kleine Seen und Teiche, Rehe, Kühe, Hasen, den Nord-Ostsee-Kanal, den kleinen Flugplatz bei Breiholz und die Eider beobachtet. Man kann es nicht wirklich beschreiben wie toll es oben im Korb war. Man sieht die Heimat von einer anderen Perspektive und freut sich wie schön wir es hier haben.
Unser Flug dauerte ca. 1 1/4 Std. Sicher und mit viel Spaß landeten wir in der Nähe von Hamdorf. Es war eine sehr erlebnisreiche Zeit. Danach packten wir alle den Ballon zusammen und dieser wurde dann wieder auf dem Anhänger befestigt. Zum Schluss wurden wir alle getauft, ein Ritual für die neuen Heißluftballonfahrer. Ein Schluck Sekt und Wasser durften natürlich auch nicht fehlen.
Der Taufbrief wird jetzt bei uns auf jeden Fall an der Wand hängen.
Andreas und Ulli haben uns netterweise auch wieder zurück nach Hause gebracht. Wir waren alle von der Fahrt begeistert und wollen das irgendwann wiederholen.
Vielen Dank nochmal für das einzigartige Erlebnis! Und für immer haben wir uns gemerkt: Mit dem Heißluftballon fliegt man nicht, sondern fährt man -;))).

Viele Grüße, Yuliya und André Sommer aus Nindorf





Grüße aus der Luft: Yuliyia und Andrè

 


Der Personenkorb wird abgeladen







Luft wird in den Ballon geblasen

Die große Luftmenge wird im Ballon erwärmt und schon geht´s ab nach oben

"Wir hatten eine herrliche Aussicht von hier oben."


Auf geht`s...



Traumwetter für eine Ballontour


   

Alle bekamen am Ende einen Taufbrief