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So sauber und aufgeräumt hat man Nindorf noch nie gesehen wie an diesem Montag, einen Tag vor dem Eintreffen der Jury "Unser Dorf hat Zukunft". "So müsste es immer aussehen", schwärmten einige Nindorfer und in der Tat, fast alle Nindorfer Grundbesitzer/innen hatten sich Mühe gegeben, um ihr Anwesen in einem tadellosen Zustand präsentieren zu können. Aber auch rund um das Dörpshuus und im Bürgerpark wurde aufgeräumt, gebastelt und gewerkelt.
Am Dienstag, den 25. Juni 2019, kurz vor 15:30 Uhr, hielt der Bus mit der 12 köpfigen Jury vor der Bushaltestelle beim Feuerwehrteich und pünktlich um 15:30 Uhr begrüßte Bürgermeister Jens Rohwer die Jury und viele Gäste im Nindorfer Dörpshuus. Drei Stunden Zeit hatten die Nindorfer, nun ihre Gemeinde den 12 Fachexperten/innen zu präsentieren und sie von den Qualitäten des Dorfes zu überzeugen. Besonderes Augenmerk legte die Jury auf Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, soziales Engagement und kulturelle Aktivitäten, Baugestaltung und Siedlungsentwicklung, sowie die Grüngestaltung und das Dorf in der Landschaft.
In einem ca. 20 minütigen Vortrag präsentierten Hilde Wittgrefe und Christian Delfs bei Kaffee und Kuchen der Jury gleich zu Anfang das Dorf mit ihren Besonderheiten, Vorzügen und Zukunftsplänen. Danach marschierte der ganze Tross hinüber zu der Tischlerei Holm. Matthias Holm gab der Jury einen Einblick in seine Firma. Weiter ging es zu Fuß zum Biohof Ehlers. Auch hier konnte sich die Jury von einem florierenden Betrieb überzeugen. Von hier aus startete der Bus zur Kimberquelle. In dem "gut2" Quellwasserhaus wartete Joachim Muxfeldt, um mit dem artesischen Wasser zu punkten. Danach steuerte "Ali" Gruel den Bus zur Kreativwerkstatt "Ideenreich". Hier standen Edith Kühl und Anne Holm bereit, um das Projekt der Seniorinnen darzustellen.
Als nächstes Ziel hatte sich das Nindorfer Organisationsteam den Kyffhäuser Platz unten im Dahlen ausgedacht. Hier erklärte Dietmar Karwat der Bundesbewertungs-kommission
den Platz und die Aufgaben der Nindorfer Kyffhäuser. Weiter ging es zur Höhe 84. Die höchste Erhebung vom alten Kreis Rendsburg sorgte für ein Schmunzeln gerade bei den Jurymitgliedern aus Bayern. Hans-Hermann Ohrt informierte die Businsassen über Details um das Dorf in der Landschaft.
Die Busfahrt endete dann im Osterröschweg. Von hier aus führte ein Fußmarsch die Jury vom Osterree über den Meiereistieg zum Dörpshuus. Bürgermeister Jens Rohwer erklärte die gemeindlichen Liegenschaften, wie Dörpshuus mit Kindergarten, alte Meierei und das geplante Mehrgenerationenhaus. Entlang durch den Krummhorn endete der Spaziergang im Bürgerpark. Die Kindergartenleiterin Sonja Köbke-Stürken und Femke Stemke informierten über den kommunalen Kindergarten und über Aktionen der Nindorfer Landjugend.
Der Vorsitzende der Kommission Elmar Henke, Bürgermeister aus Sommerach in Bayern, trug eine schöne Zusammenfassung des Nachmittages vor.
Biohof Ehlers lud alle Anwesenden zum Abschluss zu einem kleinen Imbiss ein.
Das Organisationsteam war sich einig, letztendlich eine gelungene Präsentation abgeliefert zu haben. Alle Beteiligten bemerkten positiv, dass gerade in den Tagen zuvor, das gesamte Dorf sich als eine Gemeinschaft zeigte.








Die Wanderkarte rund um Nindorf wurde ebenfalls rechtzeitig aufgestellt.

Mehr Bilder
vom Rundgang
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Der Bürgerpark wurde von der Landjugend wieder auf Vordermann gebracht


Eine neue Schuppentür baute Calle Stroede und wurde von Jochen Lindemann und Petra Horns angemalt



Rechtzeitig wurde auch das "Bökerschapp" fertig

Die Steinaktion kostete viel Kraft

Sören Ohrt spendete den Stein



Gamini bringt den von ihm gefertigten Landessiegerhahn 2018 an



Anbringen des Schildes für die Zukunftsplanung Mehrgenerationenhaus


Kurz vor der Präsentation im Dörpshuus, der NDR filmt die Geschehen

Zufriedene Nindorfer/innen