Home


 



















 
05. Dezember 2018 - Auf der letzten Gemeindevertretersitzung in diesem Jahr teilte Bürgermeister Rohwer mit, dass sich die Kita Nindorf einem Verbund anschließen möchte. Bereits 2016 haben die Gemeinden Beringstedt, Lütjenwestedt, Nienborstel, Osterstedt, Seefeld und Todenbüttel einen öffentlichen Vertrag über die Sicherstellung einer bedarfsgerechten Versorgung durch die Mitbenutzung in Kindertagesstätten geschlossen. Kernpunkte des Vertrages: KLICKT HIER
Wie Bürgermeister Rohwer sagte, habe er an der letzten Kuratoriumssitzung teilgenommen und alle Gemeinden waren sich einig, dass nichts gegen eine Aufnahme der Gemeinde Nindorf spricht. Die endgültige Entscheidung stehe aber noch aus.
Anfang 2021 soll das Konzept des Nahverkehrs geändert werden. Mehr Busse werden zum Einsatz kommen. Auch die Gemeinde Nindorf wird davon profitieren. In der Woche werden die Busse tagsüber im zwei Stunden-Takt und am Wochenende im vier Stunden-Takt in Nindorf halten. Allgemein erhofft man sich, dass
dadurch wieder mehr Menschen mit dem Bus fahren.
Die Gemeinde hat eine relativ neuwertige Heizung für 1200,- € gekauft. Diese soll entweder ins Feuerwehrhaus oder in den Ratjen-Hof eingebaut werden. Der Preis ist deshalb so günstig, da die Heizung noch ausgebaut und abtransportiert werden muss. Dies sei aber schon in die Wege geleitet, sagte Jochen Warnke.
Weiterhin teilte der Bürgermeister mit, dass das letzte Baugrundstück Op de Lost verkauft worden ist und das Johann Gerdt dem Flurbereinigungsstein einen neuen Anstrich gegeben hat.


Das letzte Baugrundstück ist verkauft


Die Firma Grell möchte der Gemeinde etliche Obstbäume spenden. Hierfür müssten allerdings 1000 Quadratmeter Land zur Verfügung stehen. Die Gemeindevertretung wird demnächst bekannt geben, wo die Bäume gepflanzt werden.
Im Zuge der letztjährigen Ordnungsprüfung durch das Gemeindeprüfungsamt wurden auch die Gebührensatzungen für die Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinden im Amt Mittelholstein überprüft. Die Gebührensätze für Personal und Fahrzeuge wurden zuletzt in den Jahren 2002 - 2005 festgelegt. Einstimmig beschloss die Gemeindevertretung die Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Inanspruchnahme der Freiwilligen Feuerwehr Nindorf hinsichtlich der Höhe der Beträge zu überprüfen und den Gebührensatz im Rahmen der Feuersicherheitswachen anzupassen.
Die Benutzungsordnung für das Dörpshuus wurde geändert und durch einige Punkte ergänzt. Die neue Benutzungsordnung wird demnächst im Internet veröffentlicht.
Der Finanzausschuss hatte in einer Sitzung am 13.11.2018 die Jahresrechnung geprüft. In dem Gesamtbetrag der über- und außerplanmäßigen Ausgaben in Höhe von 46.260,05 € ist die im Rahmen des Jahresabschlusses verpflichtete Zuführung zum Vermögenshaushalt mit einem Betrag von 37.879,68 € enthalten. Die zu genehmigen über- und außerplanmäßigen Ausgaben belaufen sich damit auf 8.380,37 €.
Die Gemeindevertretung beschloss einstimmig die Jahresrechnung 2017 abschließend mit bereinigten Soll-Einnahmen und Soll-Ausgaben in Höhe von 1.572.480,11 €. Außerdem wurden den über und außerplanmäßigen Ausgaben in Höhe von 8.380,37 € zugestimmt.
Auch die Haushaltssatzung nebst Haushaltsplan für das Haushaltsjahr wurde einstimmig beschlossen.
Einstimmig stimmte die Gemeindevertretung dem Abschluss des öffentlich-rechtlichen Vertrages zur Auflösung des Zweckverbandes Altenheim Hohenwestedt zu. Der Zweckverband wurde von den Mitgliedsgemeinden gegründet, um die Versorgung alter und pflegebedürftiger Menschen sicher zu stellen. Nachdem dies über viele Jahre sehr gut gelungen ist, traten insbesondere durch das Pflegeversicherungsgesetz zunehmend wirtschaftliche Probleme zu Tage. Nach ausgiebiger Erörterung ist die Verbandsversammlung zu der Überzeugung gelangt, durch eine Auflösung des Zweckverbandes den Weg für eine Neuaufstellung des Pflegeangebotes am Standort Hohenwestedt frei zu machen. Trotz der Auflösung des Vertrages sind noch diverse Altlasten weiterhin zu finanzieren. Auch die Gemeinde Nindorf wird wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und mindestens noch 10 Jahre den monatlich fälligen Abtrag zahlen
müssen.
Außerdem wurde beschlossen, für die Aufstellung von Plakaten im öffentlichen Verkehrsraum keine Sondernutzungsgebühr zu erheben.
Der Verein Tourismus Mittelholstein e.V. wurde nach Insolvenz zum 30.09.2018 aufgelöst. Somit endet die Mitgliedschaft der Gemeinde Nindorf automatisch zu diesem Termin. Beim neu gegründeten Verein "Mittelholstein Tourismus" wird sich die Gemeinde Nindorf nicht beteiligen.
Uneinigkeit (2 Gegenstimmen) herrschte beim vorletzten Punkt der Tagesordnung, der Neuordnung der Hausnummern im Mittelweg. Zurzeit sind die Hausnummern noch sehr irreführend angeordnet. Dies soll in Zukunft geändert werden. So werden von der K20 aus gesehen die Häuser auf der rechten Seite fortlaufend gerade Zahlen und die Häuser auf der linken Seite ungerade Zahlen bekommen. Für die Anlieger bedeutet dies eine Pauschale von 200,- € pro betroffenes Grundstück.
Gemeindevertreter und Wehrführer Sönke Gerdt fragte abschließend an, ob die Gemeinde die Kosten für die Verlängerung von Lkw Führerscheinen übernehmen kann. Etliche Kameraden brauchen beruflich ihren Lkw Schein nicht mehr und nur für die Feuerwehr zu verlängern, wäre ihnen zu kostspielig. Die FF Nindorf ist aber natürlich auf Lkw Fahrer angewiesen. Dieses Anliegen wird im nächsten Jahr auf die nächste Tagesordnung genommen.