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06. Juni 2019 - Aufgrund der vielen Tagespunkte hielt sich Bürgermeister Rohwer mit seinen Mitteilungen etwas zurück. Der Ausbau des Dörnstiegs wird aufs nächste Jahr verschoben. Der Wasserverein wollte im Zuge der Umbauarbeiten gleich neue Wasserleitungen legen. Allerdings fehlt hierfür das nötige Geld, da der Kauf einer neuen Pumpe ansteht. Der Mittelweg dagegen soll in diesem Jahr in gesamter Länge ausgebaut werden. Die Kosten belaufen sich auf ca. 200 000,- €. Die Fördergelder in Höhe von 54 000,- € sind genehmigt.
Aufgrund von aktuellen dem Bürgermeister vorliegenden Anmeldungen ist der Bedarf an weiteren Betreuungsplätzen vorhanden, so dass nun die Einrichtung zweier institutioneller Tagespflegegruppen in der Kita angestrebt werden. In diesen Gruppen können jeweils fünf Kinder betreut werden. Untergebracht sollen diese Gruppen in einer Erdgeschosswohung im Gebäude Dorfstraße 20. Der Umnutzungsantrag für die Wohnung ist gestellt. Umbaumaßnahmen sind, bis auf ein paar Kleinigkeiten nicht nötig. Bereits Anfang August wird die Einrichtung eröffnet. Jannike Klein aus Nindorf, Nadine Lohse aus Nindorf und Sabine Lohse aus Hohenwestedt werden die Kinder betreuen. Aufgrund dieser neuen Tagespflegegruppen ist die Neufassung der Satzung für die Kindertagesstätte nötig. Aufnahmefähig sind Kinder von einem Jahr bis zur Einschulung. Die Kindertagesstätte ist vornehmlich in den Schulferien für sieben Wochen geschlossen.
Die Kosten für die Betreuung werden wir folgt festgesetzt. Die Regelbetreuung in der Elementargruppe von 7 - 13 Uhr kostet 185,- €. Die Regelbetreuung in der ITP1 von 7:30 bis 13:30 Uhr ebenfalls 185,- €. Die Regelbetreuung in der ITP2 von 7:30 bis 13:00 Uhr kostet 170,- € und die erweiterte Betreuung in der ITP2 von 13 bis 16 Uhr kostet 90,- €. Die Gebühren für eine 10er-Karte für eine halbe Stunde wird auf 40,- € festgesetzt. Die Gebühren für das Mittagessen belaufen sich auf 65,- €. Der Eigenanteil bei Bewilligung der Bildung und Teilhabe wird festgesetzt auf 18,75 €.
Weiterhin stand die Jahresrechnung 2018 auf dem Programm. Diese wurde abschließend mit bereinigten Soll-Einnahmen und Soll-Ausgaben in Höhe von 1.105.759,39 € beschlossen. In dem Gesamtbetrag der über- und außerplanmäßigen Ausgaben in Höhe von 72.961,05 € ist die im Rahmen des Jahresabschlusses verpflichtende Zuführung zum Vermögenshaushalt mit einem Betrag von 31.506,94 € enthalten. Die zu genehmigenden über- und außerplanmäßigen Ausgaben belaufen sich damit auf 41.454,11 €.
Der Erwerb von Anteilen an der SH-Netz AG und dessen Finanzierung durch ein entsprechendes Darlehen waren im Haushalt 2019 nicht vorgesehen. Um ein Darlehen aufnehmen zu können bedarf es einer Ermächtigung in der Haushaltssatzung. Daher war nunmehr der Erlass einer 1. Nachtragshaushaltssatzung 2019 erforderlich. Durch die 1. Nachtragshaushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2019 werden die Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt um je 40.900,- € von bisher 884.100,- € auf nunmehr 925.000,- € erhöht. Im Vermögenshaushalt werden die Einnahmen und Ausgaben um je 745.000,- € von bisher 475.600,- € auf nunmehr 1.220.600,- € erhöht. Der Gesambetrag der Kredite für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen wird neu festgesetzt auf 692.900,- €.
Spenden, Schenkungen und ähnliche Zuwendungen die über 50,- € hinausgehen müssen vom Bürgermeister in einem jährlichen Bericht für die Gemeindevertretung erstellt werden. 2018 wurde die Nindorfer Kita reichlich bedacht. So erhielt die Kita Spenden insgesamt in Höhe von 2315,- €. Für den Brandschutz erhielt die Gemeinde 400,- €.
Nach einer erneuten Prüfung seitens der Straßenverkehrsbehörde kam diese zum Ergebnis, dass einer Tempo 30-Zone im gesamten Ortsbereich, außer der Dorfstraße, nichts im Wege steht. Die neuen Tempo 30 Schilder sollen noch in diesem Jahr aufgestellt werden. 
Eine Änderung bei der Abwassergebührensatzung der Gemeinde Nindorf wird nicht stattfinden. 
Weiterhin wurde der Bürgermeister mit der Beauftragung eines Planungsbüro ermächtigt, welches ein Ortsentwicklungsplan erstellen soll.