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Das waldärmste Flächenland Deutschlands hat zum Tag der deutschen Einheit am 03. Oktober 2019 eine neue Tradition ins Leben gerufen. Unter dem Motto "Einheitsbuddeln" soll jeweils das Land, in dem die nationalen Feierlichkeiten ausgetragen werden, mindestens 40.000 Bäume pflanzen. Auf diese Weise sollen bundesweit neue Wälder entstehen.
Am Montag, den 02. Dezember 2019 wurde am Vormittag der erste Baum eines neuen Waldes am Farbeberg auf den ehemaligen Koppeln von Hans-Georg Lohse gepflanzt. Gemeinsam buddelten Ministerpräsident Daniel Günther, Landesforsten Chef Tim Scherer und Marc Fielmann den Baum des Jahres, eine Flatterulme, ein. Das 10 Hektar große Gelände gehört jetzt den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten. Dort sollen nun weitere 56.000 unterschiedliche Bäume gepflanzt werden. Von diesen 56.000 Bäumen wurden rund 26.000 Exemplare von 8300 privaten Spendern gestiftet. Die übrigen 30.000 Setzlinge stellte die Fielmann AG bereit.
Für die Aktion "Einheitsbuddeln" sind den Angaben zufolge bislang knapp 122.000 Bäume gespendet worden.





 









 

Das Zelt steht, die Gäste können kommen

Landesforsten Chef Tim Scherer, Ministerpräsident Daniel Günther und Marc Fielmann.

Der erste Baum, die Flatterulme, wird gemeinsam gepflanzt...

...und natürlich auch gewässert



Das Medieninteresse war groß
Auch die Nindorfer Kindergarten Kinder durften Bäume pflanzen





Leider fing es zwischendurch an zu regnen









Gruppenfoto mit dem Ministerpräsidenten und Marc Fielmann

Der Ministerpräsident gab etliche Interviews.
Unter anderem sagte er: Was wir heute mit diesem Wald beginnen, ist ein Zeichen, das noch weit in der Zukunft zu sehen sein wird. Aufforstungen seien eines der wirksamsten Mittel gegen den Klimawandel überhaupt. Jeder einzelne gepflanzte Baum ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz.






Die stellvertretende Direktorin Julia Paravicini der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten stand ebenfalls vor der Kamera und gab Auskunft



Bei der schieten Kälte tat der heiße Kaffee gut

Landesforsten Chef Tim Scherer und Nindorfs Bürgermeister Jens Rohwer vor der gespendeten Bank.

Zur Stärkung gab es belegte Brötchen im beheizten Zelt





Noch am gleichen Tag wurden etliche 1000 Bäume gepflanzt.

In Nindorf werden mehrere verschiedene Baumarten gepflanzt, wie z.B.: Stieleichen, Flatterulmen und Bergahorn